Transsexuelle Sexarbeiter:innen in Deutschland: Trans Loulou Lamour - LOULOU.DE - Was erwartet dich bei einem…

Trans Loulou Lamour – Studie zum Wohlbefinden von Sexarbeitern!

Transsexuelle Sexarbeiter:innen in Deutschland:
Trans Loulou Lamour – Studie zum Wohlbefinden von Sexarbeitern!
Hintergrund
Die Umfrage
- Gesundheit und Wohlbefinden
- Soziale Unterstützung und Community
- Recht und Gesetz
- Geschlechtskrankheiten
- Grundsätzliche Zufriedenheit
- Sicherheit
Allgemeine Charakteristika der Befragten
Wie geht es den Sexarbeitenden in Deutschland gesundheitlich?
Zitate von Sexarbeitenden:
„Sich um meine mentale Gesundheit zu kümmern, ist entscheidend, weil ich nicht gut oder sicher arbeiten kann, wenn ich in einem schlechten psychischen Zustand bin. Der Austausch mit anderen Sexarbeitenden durch regelmäßige Treffen oder Aktivitäten, die von BesD oder anderen organisiert werden, trägt wesentlich zu meiner psychischen Gesundheit bei.”
“Durch die Sexarbeit und die negativen / verarschenden Typen, bin ich selbstbewusster geworden und lasse mir keine Lügen mehr auftischen, auch nicht privat.”
“Für den Job braucht man einen starken psychischen Zustand. Hauptsächlich wegen der Vorarbeit und dem Backoffice. Nicht wegen der Treffen selbst.”
Allgemeine Zufriedenheit
Zitat von Sexarbeitenden:
„Sexarbeit ermöglicht es mir, mit einem geringeren Zeitaufwand gut zu verdienen. Ich bin schon eine ältere Frau, aber in der Sexarbeit bin ich weiterhin sehr gefragt.“
„Das Verhalten der meisten Männer sollte sich ändern: Täuschung, Termine vereinbaren und nicht erscheinen, Preisdumping und, sehr wichtig: das Nachfragen von Dienstleistungen, die ich gar nicht anbiete.“
“Ich habe wenig Freizeit, weil ich ständig erreichbar sein und mit den Kunden in Kontakt bleiben muss.”
“Ich empfinde es als sehr stressig, dass die User sich die Profile nicht genau anschauen und durchlesen.”
Vorurteile und Stigma
Zitate von Sexarbeitenden:
„Ich lebe ein normales Leben, manchmal erkennen mich Leute in der Stadt, aber das hindert mich nicht daran, mein Leben zu leben.“
“Es ist leider nicht möglich, eine richtig schöne Beziehung privat zu führen.”
“Meine Arbeit als Sexarbeiterin macht das normale Dating praktisch unmöglich.”
“Seitdem ich die Sexarbeit professionell mache, bin ich selbstbewusster geworden”
“Ich muss schon aufpassen, wem ich sage, dass ich Sexarbeiterin bin. Es gibt Männer und auch Frauen von denen ich auf gar keinen Fall für Sexarbeit angefragt werden will. Ich hatte das schon erlebt, dass jemand aus meiner alten Schulklasse rausgefunden hat, dass ich Sexarbeit mache und er mich angeschrieben hat so „Hey! Du bist doch Nutte – wann kann ich dich ficken?“
Fazit
“Die Umfrage zeigt deutlich, dass wir als Gesellschaft endlich bereit sein müssen, die Bedürfnisse und Stimmen der Sexarbeitenden ernst zu nehmen. Es geht dabei nicht nur um Gesetzesänderungen, sondern um einen grundsätzlichen Wandel in der Art und Weise, wie wir über Sexarbeit sprechen und denken. Wir müssen den Fokus auf das Wohlbefinden, die Rechte und die Sicherheit derjenigen richten, die oft am Rand der Gesellschaft stehen, und ihnen die Anerkennung und Unterstützung geben, die sie verdienen.“
Unsere Empfehlungen
- Sag Nein zum Nordischen Modell: Das sogenannte Nordische Modell, welches von verschiedenen Parteivertreter:innen aktuell gefordert wird, würde die Sicherheit der Sexarbeitenden nachweislich verschlechtern. Nur durch eine umfassende Anerkennung der Arbeit von Sexarbeitenden kann es einen wirksamen Schutz geben. Es ist daher notwendig, mit politischen Entscheidungsträgern zusammenzuarbeiten, um Gesetze und Lösungen zu schaffen, die die Rechte und Sicherheit dieser Berufsgruppe stärken und nicht schwächen.
- Verbesserte Migrationsverfahren: Die Vereinfachung der Registrierungsverfahren für Migranten ist unerlässlich, um Gleichbehandlung und Schutz zu gewährleisten und Ausbeutung zu verringern.
- Verbesserte Gesundheitssysteme: Es müssen Gesundheitsdienste entwickelt werden, die auf die spezifischen Bedürfnisse von Sexarbeitenden zugeschnitten sind, um Zugang zu umfassender medizinischer Versorgung ohne Stigmatisierung zu gewährleisten.
- Abbau von Stigmatisierung und Vorurteilen: Öffentlichkeitskampagnen sollten das Ziel haben, Stigmatisierung und Vorurteile gegenüber Sexarbeitenden abzubauen und die Akzeptanz dieses Berufsstandes in der Gesellschaft zu fördern.
- Unterstützungssysteme und Ressourcen: Es sollten geschützte Räume und Gemeinschaftszentren geschaffen werden, in denen Sexarbeitende Zugang zu psychosozialen Diensten, Rechtsbeistand und finanzieller Beratung erhalten.
Methodik und besonderer Dank

Trans Loulou Lamour
Loulous konkrete Erfahrungsbereiche: Erotische und sexuelle Escortdienstleistungen, Hotel- und Hausbesuche, Pornodrehs, Massageservice, Telefonsex, Erotikchats, Wunschvideos, Fotomodell etc..
Mehr zu Loulou: www.loulou.de
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